Die Künstler

Nach mehrjährigem gemeinsamen Kammermusikspiel in wechselnden Formationen, darunter im Sommer 2002 erstmalig als Streichquartett, haben Antje Weithaas, Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras das Arcanto Quartett gegründet.

Was sie miteinander verbindet, ist – neben der Liebe zur Musik und ihrer persönlichen Freundschaft – der langgehegte Wunsch, sich dem großen Vergnügen und dem hohen Anspruch des Streichquartettspiels zu widmen.

Das Debütkonzert des Arcanto Quartetts fand höchst erfolgreich im Juni 2004 in Stuttgart statt. In der Saison 2004/05 spielte das Arcanto Quartett u.a. im Beethovenhaus Bonn, Vredenburg Utrecht, Théâtre du Châtelet in Paris, Conservatoire Royal in Brüssel sowie bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und Leif Ove Andsnes′ Kammermusikfestival in Risør, Norwegen. In der Saison 2005/06 folgen das Londoner Debüt in der Wigmore Hall und Konzerte in der Alten Oper Frankfurt und dem Concertgebouw Amsterdam.

Arcanto-Quartett

Antje Weithaas studierte bei Werner Scholz an der Hanns-Eisler-Hochschule Berlin. Als Solistin trat Antje Weithaas in den letzten Jahren mit renommierten Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Bamberger Symphonikern und dem BBC Symphony Orchestra auf. Neben dem Standardrepertoire widmet sie sich Werken zeitgenössischer Komponisten wie Schnittke, Gubaidulina und Tippett. Seit 2000 hatte sie zunächst eine Professur an der Universität der Künste Berlin und seit dem Wintersemester 2004/05 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Daniel Sepec studierte bei Dieter Vorholz in Frankfurt sowie Gerhard Schulz in Wien. Seit 1993 ist Daniel Sepec Konzertmeister der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der er ebenfalls regelmäßig solistisch auftritt. Angezogen von der reichen Ausdrucksvielfalt der Barockmusik gewann die Barockvioline für Daniel Sepec zunehmend an Wichtigkeit. So wirkt er regelmäßig als Konzertmeister in dem auf Originalinstrumenten musizierenden Balthasar-Neumann-Ensemble unter der Leitung von Thomas Hengelbrock mit.

Tabea Zimmermann studierte an der Freiburger Musikhochschule sowie bei Sándor Végh am Salzburger Mozarteum. Als Solistin arbeitet sie regelmäßig mit den weltweit bedeutendsten Orchestern, von den Berliner Philharmonikern und London Symphony bis zu Israel Philharmonic und dem Orchestre de Paris. Nach Professuren in Saarbrücken und Frankfurt a.M. ist sie seit 2002 Professorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Jean-Guihen Queyras studierte Cello in Lyon und Freiburg sowie an der Juilliard School in New York. Er war Solo-Cellist des Pariser Ensemble InterContemporain, mit dem er auch György Ligetis Cellokonzert für Deutsche Grammophon aufnahm. Als gefragter Kammermusiker und Solist war er zu Gast in namhaften Konzertsälen wie Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall London und Carnegie Hall New York mit Orchestern wie Orchestra della RAI Torino, Tokyo Symphony Orchestra und Orchestre de Paris. Jean-Guihen Queyras war von 2001-2004 Professor an der Musikhochschule Trossingen und hat seit dem Wintersemester 2004/05 eine Professur an der Hochschule für Musik Stuttgart.