Presse

2015

Ein Bad im Klangkosmos der Bratsche
Badische Zeitung, 09.03.2015 (Link)

Da ist die Bratsche einfach gnädiger als das Klavier
Manuel Brug im Gespräch mit Tabea Zimmermann, Die Welt, 24.01.2015 (Link)

Wie spielt es sich auf Beethovens Bratsche?
Deutschlandradio Kultur, moderiert von Ulrike Timm, 23.01.2015 (Link)

Jede einzelne Romanze eine Kostbarkeit
CD-Rezension von Raoul Mörchen, Deutschlandfunk, 18.01.2015 (Link)

Romance oubliée: Tabea Zimmermann
CD-Rezension von Michael Dervan, The Irish Times, 15.01.2015 (Link)

2014

Tabea Zimmermann „Romance Oubliée“
CD-Rezension von Bernhard Neuhoff, BR Klassik, 11.12.2014 [Link]

„…whenever the violist had to play a solo, everyone was praying…“
In the defense of the viola, The Guardian, 28.11.2014 (Link)

Echo Klassik für Tabea Zimmermann
Pressemitteilung der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, 03.09.2014 (Link)

Keine Idioten des Orchesters
Frankfurter Neue Presse, 30.06.2014 (Link)

Tabea Zimmermann’s Prodigious Talent Showcased at Wigmore Hall
Seen and Heard International, 13.06.2014 (Link)

Hindemith – her damit
Süddeutsche Zeitung, 19.3.2014 [Link (kostenpflichtiger Abruf)]

Paul Hindemith: Sonaten für Viola und Klavier (Sämtliche Werke für Viola, Vol. 2)
CD-Rezension von Guido Fischer, RONDO, 15.3.2014 [Link]

Hindemith Complete Viola Works Vol. 2 Tabea Zimmermann
CD-Rezension von Gavin Dixon, Classical CD Reviews, 14.3.2014 [Link]

Paul Hindemith (1895–1963)
Lawrence Schenbeck, PS Tracks, 7.1.2014 [Link]

Tabea Zimmermann – Hart erarbeitete Leichtigkeit
Pawlik SC Journal, S. 18-19, Heft 2/2013, Januar 2014 [Link]

2013

Zum 50. Todestag von Paul Hindemith – Im Gespräch: die Bratscherin Tabea Zimmermann
WDR 3, 28.12.2013 [Link]

Gerechtigkeit für Hindemith! Tabea Zimmermann huldigt dem Komponisten der Bratschisten
Mirjam Jessa, ORF.at, 1.10.2013 [Link]

„Für mich gab es nie ein Leben ohne Musik“
[Interview mit Tabea Zimmermann]
Christoph Forsthoff, CONCERTI, Oktober 2013, S. 4-5 [Link]

Atemberaubend
[CD-Rezension: Hindemith, C omplete Viola Works Vol. 1]
Giselher Schubert, FONO FORUM, Oktober 2013, S. 82 [Link]

Songs of loneliness and loss
[Monthly Choice: Hindemith – Complete viola works, Vol. 1]
John Allison, BBC MSUIC MAGAZINE, October 2013 [Link]

Tabea Zimmermann – eine Gazelle mit Löwenherz
Tom R. Schulz, HAMBURGER ABENDBLATT, 9.9.2013 [Link]

Hindemiths Highlights: Bratsch mir ’nen Rausch!
Werner Theurich, SPIEGEL ONLINE, 7.9.2013 [Link]

Als Fanfan der Husar durch die Tonarten sprang
[Bachwoche 2013 in Ansbach]
Jan Brachmann, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, 16.8.2013 [FAZ Online (kostenpflichtiger Abruf)]

Schönheit und Pragmatik. Die Bratschistin Tabea Zimmermann führt uns zu fast vergessenen Kompositionen von Paul Hindemith.
Mirko Weber, DIE ZEIT, 8.8.2013 [ZEIT ONLINE, 17.8.2013]

„I feel stronger, faster and more stable on the viola now than I did ten years ago“
Interview mit Tabea Zimmermann
Carlos María Solare, THE STRAD, May 2013 [PDF]

Viola in Vollendung
[CD-Rezension „Hindemith: Sämtliche Werke für Viola und Orchester Vol. 1“]
Volker Tarnow, concerti.de, 2013 [Link]

2012

Tabea Zimmermann, Kirill Gerstein: Genuss jenseits der Repertoiregrenzen
[CD-Rezension Tabea Zimmermann: Sonaten für Viola & Klavier Vol.2]
Clemens Matuschek, crescendo, 28.11.2012 [Link]

Tabea Zimmermann spielt: Bratschensonaten von Brahms, Schubert und Franck
[CD-Rezension]
Bernhard Neuhoff, BR-KLASSIK, 14.11.2012 [Link]

Wiedersehen mit Tabea Zimmermann
MAIN-POST, 2.9.2012 [Link]

Tabea Zimmermann – eine ganz große Freude
Auftakt mit Harald Eggebrecht [Video]
SÜDDEUTSCHE.DE, 12.3.2012 [Link]

Alle in einem. Ein Streicherwunder rechts der Isar
[Konzert mit dem Münchner Kammerorchester]
Dr. Daniel Krause, klassik.com, 8.3.2012 [Link]

2011

Weltberühmte Bratschistin Tabea Zimmermann gibt „Lahrer Meisterkonzert“
Presseinformation der Stadt Lahr, 1.3.2011 [Link]

2010

Ich kann meinen Kindern nicht sagen: „Du musst jetzt üben.“
Interview mit Tabea Zimmermann
Jakob Buhre, Planet Interview, 22.6.2010 [Link]

Clarke, Vieuxtemps und Brahms: CD mit Kirill Gerstein

Tabea Zimmermann und ihr Klavierpartner Kirill Gerstein spielen diese Musik genau so, wie man sich romantische Interpretationen wünscht: mit einem natürlichen Fluss, der ihnen genug Freiraum für geschmackvolle Rubati lässt: Momente des kurzen Innehaltens und Verzögerns also, die den Hörer immer ein kleines bisschen auf die Folter spannen, bevor es mit neuem Schwung weiter geht. Die Verzierungen der Bratsche scheint Tabea Zimmermann dabei wie improvisiert aus dem Handgelenk zu schütteln – als fiele es ihr gerade spontan ein. Nur ganz wenige Streicher beherrschen ihr Instrument mit einer so selbstverständlichen Leichtigkeit wie sie. (…) Man muss ihn einfach lieben: den Bratschenklang von Tabea Zimmermann.

NDR KULTUR, 10.10.2010

Salzburger Festspiele 2010

Man könnte deshalb dazu neigen, Tabea Zimmermanns Interpretation zum Höhepunkt der Festspiele zu erheben. Ein festspielwürdiger Abend und eine Huldigung an die Musik überhaupt.

SALZBURGER NACHRICHTEN, 10.8.2010

Bartóks Viola-Konzert mit den Berliner Philharmonikern

Wie man gleichermaßen modern, unsentimental und dennoch berührend Musik machen kann, bewies Tabea Zimmermann in Béla Bartóks letztem Werk. Sein unvollendetes Konzert für Viola und Orchester begriff die Bratscherin in seiner musikalischen Rhetorik ohne veristische Überspanntheit, ganz musikantisch, Sinn und Sinnlichkeit harmonisch einend. Sie entlockt dem zu Unrecht vernachlässigten Instrument eine ungeahnte Farbenpracht und einen Reichtum der klugen Gefühle, dem sich bei Bartók auch die Berliner nicht entziehen konnten.

WELT.DE, 24.6.2010

Auf höchstem Niveau dagegen funkelte Bartóks spätes Violakonzert. Die aparte Tabea Zimmermann durchglühte es mit erdverbundenem, kraftvoll sinnlichem Ton. Fingerflitzende Steg-Akrobatik, folklorischer Witz und rhythmischer Elan siegten über nagende Momente des Selbstzweifels. Als Zugabe ließ sie den tief empfundenen ersten Satz aus Max Regers g-Moll-Sonate op. 131d folgen. Allein dafür hätte sich das Konzert gelohnt.

BERLINER MORGENPOST, 21.6.2010

2009

Zur Solo-CD mit Werken von Reger und Bach

Tabea Zimmermanns Spiel zeichnet sich durch eine unerhörte technische Perfektion aus, größte Klarheit der Artikulation und Intonationsreinheit sind selbstverständlich, alles wirkt hier genau zentriert und ausbalanciert. (…) Bleibt zu wünschen, dass Tabea Zimmermann auch die übrigen Suiten irgendwann einmal einspielen wird.

FONO FORUM, 8.9.2009

Bitte keine Bratschenwitze, das ist purer Ernst. Tabea Zimmermann ist eine der großartigsten Musikerinnen (und zwar jedweden Instrumentes) unserer Zeit, und hier zeigt sie ihr schöpferisches Genie in drei selten gehörten Suiten von Max Reger. (…) In Verbindung damit präsentiert Zimmermann Bearbeitungen von zwei Bach-Cellosuiten, die sie mit einer einzigartigen Gelassenheit spielt.

THE OBSERVER, 16.8.2009

In jedem Takt überzeugend wird die Aufnahme durch Tabea Zimmermanns ebenso ausgefeilte wie natürlich-schwerelose Interpretation. Jede Phrase ist sinnerfüllt, öffnet oder schließt einen musikalischen Bogen. Disziplin und Freiheit, tänzerische Rhythmik und improvisatorischer Gestus finden wie von selbst ins Gleichgewicht.

BAYERN 4 CD-TIPP, 17.6.2009

2008

Tabea Zimmermann als Artist in residence beim Kunstfest Weimar

Unter vielen Künstlern, die zu nennen wären, muss man Tabea Zimmermann hervorheben: eine galaktische Bratscherin, wie aus einer anderen Welt. Sphärenmusik.

THÜRINGISCHE LANDESZEITUNG, 14.9.2008

So zartbitter schön können diese traurigen Momente ausfallen, wenn sie Tabea Zimmermann (Viola) Stella Doufexis (Mezzo) und Hartmut Höll (Klavier) zelebrieren. (…) Mit der Sonate für Viola und Klavier (1975) verabschiedete sich Dmitri Schostakowitsch, bereits von Krankheit gezeichnet, zum Tode. Diesem endzeitig schönen Werk widmete Tabea Zimmermann ihr Innerstes. (…) Ihr überreicher Tonfundus, den sie als „Artist in Residence“ verschwenderisch ausbreitete, und ihr wahrhaftiges Musizieren machen den Abschied von ihr so schwer.

THÜRINGISCHE LANDESZEITUNG, 14.9.2008

Das Kunstfest Weimar hat einen neuen Stern. Und das Programm der überragenden Bratschistin verspricht mit neuer wie klassischer Kammermusik bis zum Artist-in-residence-Finale am 14. 9. ausschließlich musikalische Höhepunkte. (…) Mit „Trema“ von Heinz Holliger hielt die Moderne ihren Einzug. Der Gefühlsebene griechischen Wortstamms (zittern, beben) nach war das, was Tabea Zimmermann sich und ihrem Instrument abverlangte, nicht zu erklären. Das seelische Fundament sah sich einem extremen Tonhöhenverlauf gegenüber. Und wenn eine Topsolistin angesichts einer solchen Musik erklärt, dass sie „die mühsam erworbene Koordination von links und rechts außer Kraft setzen muss“, dann kann unser laienhaftes Hörorgan nichts anderes tun, als staunend begeistert zu sein.

THÜRINGISCHE LANDESZEITUNG, 7.9.2008

Tabea Zimmermann im Pressespiegel von harmonia mundi.

2007

Zum Konzert mit dem LSO unter Sir Colin Davis am 18.12.2007 in London (Berlioz, Harold in Italien):

Bei einer selbstsicheren Solistin wie Zimmermann kann sich Davis darauf verlassen, dass sie ihrer Stimme Gewicht verleiht, ohne davon viel Aufhebens zu machen, während er die größeren Details formt. Ob sie im ersten Satz im Rampenlicht steht, ob sie dem Pilgermarsch ihre ausschweifenden Kommentare hinzufügt oder ob sie einen winzigen Auftritt hat ehe das abschließende Gelage der Räuber seinen Höhepunkt erreicht – sie findet für alles das perfekte Maß.

THE GUARDIAN, 17.12.2007

Eine ebenso schöne aber in diesem Fall verführerischere Stimme – die von Tabea Zimmermanns Viola – hat sich die Bryoneske Welt von Berlioz‘ Harold in Italien so komplett zueigen gemacht, dass nur noch schwer vorstellbar ist, jemand anders könnte dieses Werk spielen. Von dem Augenblick an, als ihr großer Mahagoniklang über den schroffen Rand der eröffnenden Berglandschaft trat, war klar, dass dieser Harold sich selbst gefunden hat. Wie gut sie ihren Platz im Bauplan dieses Stückes kennt! Ihre dunstigen Arpeggien im Pilgermarsch (…) waren der Inbegriff der Perfektion, während die Serenade (…) ihre kammermusikalischen Fähigkeiten zur Geltung brachte.

THE INDEPENDENT, 17.12.2007

Zimmermanns vielseitige Musikalität, ihre Meisterschaft über sowohl das lyrische Seufzen als auch die druckvolle Dringlichkeit garantierte einen besonderen Genuss. Und wie diese Spektral-Arpeggien im Pilgermarsch vibrierten…

THE TIMES, 14.12.2007

F.A. Hoffmeister: Konzert D-Dur für Viola und Orchester, Bochum 2007

Die Ausnahmemusikerin Tabea Zimmermann wirkte hierin als Solistin und Ensembleleiterin. Ihr einerseits unbedingter musikalischer Gestaltungswille und ihre andererseits sensible, inspirierende Kommunikation mit dem Orchester entfachten ein unglaublich vitales Spiel. Die Begeisterung im Publikum war riesig. (…) Für solch ein beseeltes Zusammenspiel ist ohne Zweifel eine Musikerin vom Format einer Tabea Zimmermann vonnöten.

WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG BOCHUM, 15.5.2007

2005

Mit Ligeti durchs Fegefeuer gehen
Tabea Zimmermann im Gespräch mit Wolfgang Sandner, August 2005 [PDF]