Willkommen auf der offiziellen Website von Tabea Zimmermann!
Interview mit Tabea Zimmermann anlässlich ihrer Konzerte mit den Berliner Philharmonikern
Klicken Sie hier um das Video in voller Größe zu sehen (Video gestellt von Digital Concert Hall ). Die Konzertaufzeichung der Berliner Philharmoniker befindet sich hier.
Clarke, Vieuxtemps und Brahms: CD mit Kirill Gerstein
Tabea Zimmermann und ihr Klavierpartner Kirill Gerstein spielen diese Musik genau so, wie man sich romantische Interpretationen wünscht: mit einem natürlichen Fluss, der ihnen genug Freiraum für geschmackvolle Rubati lässt: Momente des kurzen Innehaltens und Verzögerns also, die den Hörer immer ein kleines bisschen auf die Folter spannen, bevor es mit neuem Schwung weiter geht. Die Verzierungen der Bratsche scheint Tabea Zimmermann dabei wie improvisiert aus dem Handgelenk zu schütteln – als fiele es ihr gerade spontan ein. Nur ganz wenige Streicher beherrschen ihr Instrument mit einer so selbstverständlichen Leichtigkeit wie sie. (…) Man muss ihn einfach lieben: den Bratschenklang von Tabea Zimmermann. NDR KULTUR, 10.10.2010
Salzburger Festspiele 2010
Man könnte deshalb dazu neigen, Tabea Zimmermanns Interpretation zum Höhepunkt der Festspiele zu erheben. Ein festspielwürdiger Abend und eine Huldigung an die Musik überhaupt. SALZBURGER NACHRICHTEN, 10.8.2010
Bartóks Viola-Konzert mit den Berliner Philharmonikern
Wie man gleichermaßen modern, unsentimental und dennoch berührend Musik machen kann, bewies Tabea Zimmermann in Béla Bartóks letztem Werk. Sein unvollendetes Konzert für Viola und Orchester begriff die Bratscherin in seiner musikalischen Rhetorik ohne veristische Überspanntheit, ganz musikantisch, Sinn und Sinnlichkeit harmonisch einend. Sie entlockt dem zu Unrecht vernachlässigten Instrument eine ungeahnte Farbenpracht und einen Reichtum der klugen Gefühle, dem sich bei Bartók auch die Berliner nicht entziehen konnten. WELT.DE, 24.6.2010
Auf höchstem Niveau dagegen funkelte Bartóks spätes Violakonzert. Die aparte Tabea Zimmermann durchglühte es mit erdverbundenem, kraftvoll sinnlichem Ton. Fingerflitzende Steg-Akrobatik, folklorischer Witz und rhythmischer Elan siegten über nagende Momente des Selbstzweifels. Als Zugabe ließ sie den tief empfundenen ersten Satz aus Max Regers g-Moll-Sonate op. 131d folgen. Allein dafür hätte sich das Konzert gelohnt. BERLINER MORGENPOST, 21.6.2010
zur Solo-CD mit Werken von Reger und Bach
Tabea Zimmermanns Spiel zeichnet sich durch eine unerhörte technische Perfektion aus, größte Klarheit der Artikulation und Intonationsreinheit sind selbstverständlich, alles wirkt hier genau zentriert und ausbalanciert. (…) Bleibt zu wünschen, dass Tabea Zimmermann auch die übrigen Suiten irgendwann einmal einspielen wird.
FONO FORUM, 8.9.2009
Bitte keine Bratschenwitze, das ist purer Ernst. Tabea Zimmermann ist eine der großartigsten Musikerinnen (und zwar jedweden Instrumentes) unserer Zeit, und hier zeigt sie ihr schöpferisches Genie in drei selten gehörten Suiten von Max Reger. (…) In Verbindung damit präsentiert Zimmermann Bearbeitungen von zwei Bach-Cellosuiten, die sie mit einer einzigartigen Gelassenheit spielt.
THE OBSERVER, 16.8.2009
In jedem Takt überzeugend wird die Aufnahme durch Tabea Zimmermanns ebenso ausgefeilte wie natürlich-schwerelose Interpretation. Jede Phrase ist sinnerfüllt, öffnet oder schließt einen musikalischen Bogen. Disziplin und Freiheit, tänzerische Rhythmik und improvisatorischer Gestus finden wie von selbst ins Gleichgewicht.
BAYERN 4 CD-TIPP, 17.6.2009
Tabea Zimmermann als Artist in residence beim Kunstfest Weimar
Unter vielen Künstlern, die zu nennen wären, muss man Tabea Zimmermann hervorheben: eine galaktische Bratscherin, wie aus einer anderen Welt. Sphärenmusik.
THÜRINGISCHE LANDESZEITUNG, 14.9.2008
So zartbitter schön können diese traurigen Momente ausfallen, wenn sie Tabea Zimmermann (Viola) Stella Doufexis (Mezzo) und Hartmut Höll (Klavier) zelebrieren. (…) Mit der Sonate für Viola und Klavier (1975) verabschiedete sich Dmitri Schostakowitsch, bereits von Krankheit gezeichnet, zum Tode. Diesem endzeitig schönen Werk widmete Tabea Zimmermann ihr Innerstes. (…) Ihr überreicher Tonfundus, den sie als "Artist in Residence" verschwenderisch ausbreitete, und ihr wahrhaftiges Musizieren machen den Abschied von ihr so schwer. THÜRINGISCHE LANDESZEITUNG, 14.9.2008
Das Kunstfest Weimar hat einen neuen Stern. Und das Programm der überragenden Bratschistin verspricht mit neuer wie klassischer Kammermusik bis zum Artist-in-residence-Finale am 14. 9. ausschließlich musikalische Höhepunkte. (…) Mit "Trema" von Heinz Holliger hielt die Moderne ihren Einzug. Der Gefühlsebene griechischen Wortstamms (zittern, beben) nach war das, was Tabea Zimmermann sich und ihrem Instrument abverlangte, nicht zu erklären. Das seelische Fundament sah sich einem extremen Tonhöhenverlauf gegenüber. Und wenn eine Topsolistin angesichts einer solchen Musik erklärt, dass sie "die mühsam erworbene Koordination von links und rechts außer Kraft setzen muss", dann kann unser laienhaftes Hörorgan nichts anderes tun, als staunend begeistert zu sein.
THÜRINGISCHE LANDESZEITUNG, 7.9.2008
Neue CD von Tabea Zimmermann
Zur neuen CD von Tabea Zimmermann mit Werken von Reger und J.S. Bach ist eine Kritik des Bayrischen Rundfunks und eine Kritik des Deutschlandradios erschienen. Hörproben dieser CD befinden sich im Bereich Diskographie.
Tabea Zimmermann im Pressespiegel von harmonia mundi.
Zum Konzert mit dem LSO unter Sir Colin Davis am 18.12.2007 in London (Berlioz, Harold in Italien)
THE GUARDIAN, 17.12.2007 --- Bei einer selbstsicheren Solistin wie Zimmermann kann sich Davis darauf verlassen, dass sie ihrer Stimme Gewicht verleiht, ohne davon viel Aufhebens zu machen, während er die größeren Details formt. Ob sie im ersten Satz im Rampenlicht steht, ob sie dem Pilgermarsch ihre ausschweifenden Kommentare hinzufügt oder ob sie einen winzigen Auftritt hat ehe das abschließende Gelage der Räuber seinen Höhepunkt erreicht - sie findet für alles das perfekte Maß.
THE INDEPENDENT, 17.12.2007 --- Eine ebenso schöne aber in diesem Fall verführerischere Stimme - die von Tabea Zimmermanns Viola - hat sich die Bryoneske Welt von Berlioz' Harold in Italien so komplett zueigen gemacht, dass nur noch schwer vorstellbar ist, jemand anders könnte dieses Werk spielen. Von dem Augenblick an, als ihr großer Mahagoniklang über den schroffen Rand der eröffnenden Berglandschaft trat, war klar, dass dieser Harold sich selbst gefunden hat. Wie gut sie ihren Platz im Bauplan dieses Stückes kennt! Ihre dunstigen Arpeggien im Pilgermarsch (...) waren der Inbegriff der Perfektion, während die Serenade (...) ihre kammermusikalischen Fähigkeiten zur Geltung brachte.
THE TIMES, 14.12.2007 --- Zimmermanns vielseitige Musikalität, ihre Meisterschaft über sowohl das lyrische Seufzen als auch die druckvolle Dringlichkeit garantierte einen besonderen Genuss. Und wie diese Spektral-Arpeggien im Pilgermarsch vibrierten...
---
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG BOCHUM, 15.5.2007 --- Die Ausnahmemusikerin Tabea Zimmermann wirkte hierin (F.A. Hoffmeister: Konzert D-Dur für Viola und Orchester) als Solistin und Ensembleleiterin. Ihr einerseits unbedingter musikalischer Gestaltungswille und ihre andererseits sensible, inspirierende Kommunikation mit dem Orchester entfachten ein unglaublich vitales Spiel. Die Begeisterung im Publikum war riesig. (...) Für solch ein beseeltes Zusammenspiel ist ohne Zweifel eine Musikerin vom Format einer Tabea Zimmermann vonnöten.